Samstag, 17. August 2019

17.08.2019

Stehen für unsere Verhältnisse spät auf und essen zum Frühstück ein Baguette mit Erdbeermarmelade. Auch beim Packen lassen wir uns Zeit und nutzen die Sonnenstrahlen um alles wieder einmal trocken zu lassen.
Auf dem Weg waschen wir Wäsche und lassen diese an den Rucksäcken gebunden trocknen. Nach 15km und 400 Höhenmetern schlagen wir in einer malerischen Gegend früh unser Zelt auf. Spüren die anstrengende Tour von gestern noch in den Beinen und sind sowieso unserem Zeitplan etwas voraus.

Freitag, 16. August 2019

16.08.2019

Dieses mal starten wir in das richtige Tal! Der Weg ist deutlich besser und wir kommen gut voran. Das Wetter ist stark wechselhaft und wir erhalten nur zum Teil Ausblick auf die Berge. Auf halbem Weg treffen wir zwei Holländer die auch die nicht markierte Route auf den Kebnekaise gewählt haben. Zusammen suchen wir den Weg im aufkommenden Nebel.
Dann finden wir endlich den offiziellen Hauptweg und können zügig laufen.  Überholen mit unserem kompletten Gepäck locker stark schnaufende Wanderer die mit kleinem Rucksack unterwegs sind :-)
Den höchsten Berg schwedens geniessen wir wegen dem schlechten Wetter mur kurz und machen uns bald auf den langen Abstieg zur Fjällstation Kebnekaise. Hier gibt es nach 16km und 1450 Höhenmeter Bier, warme Duschen und ein Restaurant!

Donnerstag, 15. August 2019

15.08.2019

Die ganze Nacht durch hat es geregnet und auch am Morgen nieselt es und tiefe Wolken liegen im Tal.
Nach wenigen Metern sind die Schuhe nass und die Orientierung fällt schwer. Der grosse Bach den wir überqueren müssen macht die ganze Sache nicht einfacher, aber auch das schaffen wir.
Aus dem dichten Nebel erscheinen immer wieder Rentierherden die so schnell verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Wir wünschen uns bald ein Rentier zu sein, da der Weg über grosse Felsbrocken und Schneefelder führt.
Endlich sind wir am Ende des Tals angekommen und der Nebel zieht auch ein wenig weg. Irgendwie sehen die Berge um uns anders aus als auf der Karte! Nach einer genaueren Überprüfung müssen wir feststellen, dass wir im falschen Tal sind ..
Also alles wieder zurück :-(
Nach 13km und 490 Höhenmeter sind wir schlussendlich dort angelangt wo wir uns eigentlich die Nacht davor gewähnt haben.

Mittwoch, 14. August 2019

14.08.2019

In der Nacht regnet es manchmal. Der Morgen sieht jedoch wieder schön aus und so machen wir uns voller Elan zum offiziell höchsten Punkt des Kungsleden, dem Tjäktjapass auf.
Kurz vor Sälka fängt es an zu regnen und wir brauchen das erste mal unser Regenzeug.
Nach 28km und 490 Höhenmeter campieren wir abseits an einem nicht markierten Wanderroute, die uns morgen (wenn es nicht gerade stark regnet) auf den Südgipfel des Kebnekaise bringen sollte.

Dienstag, 13. August 2019

13.08.2019

Starten früh am Morgen zu unseren zweiten Etappe. Kommen gut voran und haben am Mittag bereits unser Tagesziel erreicht. Also laufen wir noch ein wenig weiter und schlagen unser Zelt nach 28km und 600 Höhenmeter an einem kleinen Flusslauf abseits der Challenge auf.

Montag, 12. August 2019

12.08.2019

Erreichen planmässig Abisko und machen uns auf den Weg.
Anscheinend ist gerade der Wettkampf Fjällräven Classic im vollen Gange und so kommen uns einige Wanderer mit Startnummern entgegen.
Wir haben es nicht eilig und kaufen uns in der Fjällstation ein Bier bevor wir nach gut 16km, 300 Höhenmeter und 3.5 Stunden unseren ersten Übernachtungsplatz erreichen.

Samstag, 10. August 2019

Kungsleden

Dieses Mal ohne Fahrzeug, machen wir uns zu Fuss auf den Weg um Schweden, auf den 440 Kilometern des nördlichen Kungsleden, in 30 Tagen zu durchwandern.

Route:
6 Tage: Abisko - Singi, je nach Bedingungen mit Umweg über den Kebnekaise
4 Tage: Singi - Vakkotavare
4 Tage: Vakkotavare - Kvikkjokk
5 Tage: Kvikkjokk - Jäkkvik
5 Tage: Jäkkvik - Ammarnäs
6 Tage: Ammarnäs - Hemavan