Danach geht es beschaulicher zu und her beim Besuch vom Kloster Mănăstirea Dealu und der Klosterinsel Snagov Monastery. Genug Kultur, möchten wieder in die Natur und fahren zu den Schlammvulkanen in Berca. Die blubbern in einem grossen Gebiet friedlich vor sich hin. Weiter oben im Gebiet finden wir einen Hügel auf den es unsere Luola hochschafft. Hier bleiben wir für die Nacht.
Amarok on Tour
Sonntag, 23. August 2026
22.08.2026
Simon findet am Morgen unser Reifenproblem. Das linke Hinterrad ist auf mehreren cm bis auf das Gewebe aufgeschlitzt! An der nächsten Tankstelle wechselt er das Rad in der prallen Sonne, ein Kraftakt!
Samstag, 22. August 2026
21.08.2026
Rüsten uns wieder mit Lebensmitteln und Diesel aus und fahren in den Bucegi Nationalpark. Auf dem Weg dorthin stehen wir über eine Stunde im Stau und müssen feststellen, dass die Unwucht in einem Rad doch grösser ist als in den letzten Tagen angenommen. Das müssen wir dringend mal prüfen!
Zuerst unternehmen wir aber eine Wanderung im gut besuchten Nationalpark. Die Stellplatzsuche für den Abend gestaltet sich aks schwierig, aber das Glück ist wieder mal auf unserer Seite 😊
Freitag, 21. August 2026
20.08.2026
Heute Nacht haben wir ein Hotel in Brasov. Über das hübsche, hügelige Hinterland fahren wir erst zum Nationalpark Piatra. Der Hauptweg ist überfüllt mit Menschen, sobald wir diesen verlassen sind wir alleine, jedoch nimmt die Gefahr von Bärenbegegnungen zu! Versuchen so viel Lärm wie möglich zu machen.
Heil zurück am Auto statten wir gleich noch der Burg in Bran einen Besuch ab. Leider ist auch die gerade eingerüstet...
Brasov selber erkunden wir zusammen mit Kelly, danach lassen wir sie in unserem riesigen Zimmer und gehen Abendessen und schauen dem bunten Treiben in der Stadt zu.
Donnerstag, 20. August 2026
19.08.2026
Am Morgen regnet es das erste mal ganz leicht, was uns nicht davon abhält die 1480 Stufen zur Ruine Poenari hinaufzusteigen wo wir auf Vlad treffen...
Der Aufstieg erinnert uns irgendwie an Jurassic Parc, doppelte Elektrozäune und laute Musik. Soll das nun die Touristen von den Bären schützen oder umgekehrt?
Nach so viel Dracula möchten wir das Kloster und die Kirche in Argisch besichtigen, werden aber zurzeit alle restauriert. Wenigstens in die Kirche können wir kurz hineinschauen.
Mittags finden wir einen kleinen Bach an dem wir für die Nacht bleiben werden.
Dienstag, 18. August 2026
18.08.2026
Fahren noch mal auf den Pass der Transvogata um eine kleine Wanderung zu unternehmen. Dieses mal stecken wir nicht im Verkehrsstau sondern in einer Schafherde fest. Wieder eine Chance den Hütehunden bei ihrer Arbeit zuzusehen!
Die Wanderung selber bringt uns eine phantastische Sicht auf die Karpaten und danach ein Mittagessen an einem Verkaufsstand.
Bei der Suche nach einem Übernachtungsplatz erblicken wir den zweiten Bären!
17.08.2026
Über kleine Nebenstrassen gelangen wir wieder auf die Transalpina und fahren nach Karlsburg um die dortige Sternfestung zu besichtigen. Vielleicht haben wir ja nur Glück, aber mit so wenig Leuten hatten wir nicht gerechnet. Genug Platz also um das interessante Bauwerk zu studieren.
Unser zweites Tagesziel, die Ruine in Michelsberg, wird leider gerade restauriert und kann nicht besichtigt werden 😒
Also weiter auf zur Transvogata. Kurz vor der Abzweigung zur 7C meldet unsere Luola Druckverlust in einem Reifen. Fahren an der nächsten Tankstelle raus und kontrollieren das. Alles in Ordnung, ausser faulenzende Strassenhunde gibt es nichts zu sehen.
Geniessen die wunderschöne Landschaft als wir plötzlich am Strassenrand einen Bären sehen 😬 Schnell ein Foto gemacht und weiter! Vor der Passhöhe geraten wir in einen Megastau. Benötigen über eine Stunde für gerade mal 10km und überall stehen schon Camper für die Nacht. Finden aber auch heute wieder den idealen Platz 🙂
Montag, 17. August 2026
16.08.2026
Durch gut bewachte Schafherden wandern wir auf einen kleinen Berg von dem wir eine herrliche Aussicht auf einen Teil der Karpaten haben.
Die Hütehunde lassen uns zwar nicht aus den Augen, aber als Gefahr werden wir nicht eingestuft 😊 Da sind die Haushunde der anderen Wanderer viel aufdringlicher!
Folgen danach weiter der Transalpina. Man merkt, dass Wochenende ist. Viele Rumänen sind am Wandern, oder irgendwo am Zelten. Nehmen bald eine ruhigere Nebenstrasse und finden wieder mal ein einsames Plätzchen.
Ob es hier Bären gibt? Kellys gerichtetes Alarmbellen beim Eindunkeln macht das komische Gefühl nicht besser...
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