Montag, 31. August 2026

30.08.2026

So langsam schlagen wir die Richtung Heimat ein. Das Wetter ist wieder gut und wir möchten eine Ruine besichtigen gehen.
Kurz nach Satu Mare wieder eine Reifendruckwarnung und irgendwie scheint das Auto auch wieder zu holpern!?
Und tatsächlich, der Reifen vorne links hat eine Ausbuchtung. Wir müssen spätestens jetzt neue Reifen haben 😒
Gemäss Internet gibt es in Baia Mare zwei Reifenhändler, aber heute ist Sonntag und die haben dann zu.
Das Risiko, dass wir uns einen Platten fahren ist zu gross und so suchen wir uns am Fluss Somes einen Platz zum Bleiben. Gar nicht so einfach einen schattigen und müllfreien Platz zu finden...

29.08.2026

Weit kommen wir heute nicht. 
Schaffen es aber zwei Holzkirchen, zwar nur von aussen, zu besichtigen und wir statten dem "fröhlichen Friedhof" einen Besuch ab. 
Das Wetter wird wieder schlechter und irgendwie haben wir keine Lust noch weit zu fahren. So bleiben wir in der Gegend von Sapanta und machen das Beste aus dem Regen.

Samstag, 29. August 2026

28.08.2026

Obwohl es am Morgen noch grau aussieht, wird es ein herrlicher Tag. Das Nutzen wir aus um den Pietrosul zu erklimmen. Der Weg ist recht steinig, wird aber von vielen Einheimischen, auch mit Kindern, gemacht.

Freitag, 28. August 2026

27.08.2026

Das Wetter bleibt wie vorhergesagt schlecht. Nutzen die Gelegenheit um das Kloster in Neamt und Moldovitei zu besuchen. Die Malereien sind faszinierend, erschlagen einen aber auch völlig!

Donnerstag, 27. August 2026

26.08.2026

In der Nacht hat es geregnet und es soll anscheinend auch in den nächsten Tagen regnerisch bleiben.
Entscheiden uns dazu über leichtere Offroadstrecken in Richtund Norden zu fahren, dabei passieren wir auch die Bicaz-Schlucht.
In der Gegend von Borsec suchen wir vergeblich nach einem Platz. Schlussendlich werden wir in einem Seitental doch noch fündig. Stehen zwar sozusagen in einem Bach, aber da es sowieso wieder regnet verbringen wir den Abend gerne in unserer Luola.

Mittwoch, 26. August 2026

25.08.2026

In der Nacht und am Morgen kommen Warnmeldungen von Objekten die vom Himmel fallen könnten auf unsere Telefone. Das Kriegsgebiet ist eben doch nah 😬
Ansonsten ist heute Fahrtag angesagt, lediglich unterbrochen von einem Besuch bei interessant geformten Sandsteinskulpturen.
Bis wir einen idealen Übernachtungsplatz finden dauert es eine Weile. Erst kurz vor dem Schlafen gehen sehen wir nur wenige Meter von unserem Auto entfernt Bärenspuren!

Dienstag, 25. August 2026

24.08.2026

Kelly fällt der Abschied schwer vom Hotel. Jeder möchte sie noch mal streicheln 😊
Weiter geht es der Küste entlang zum Cheile Dobrogei und danach zur Ruine Cetatea Enisala von wo aus wir eine herrliche Sicht über einen Teil des Donau-Deltas haben.
Entschliessen uns wieder weiter ins Landesinnere zu fahren und übernachten direkt an der Donau an der Grenze von Moldavien und Ukraine. Langweilig wird es bei dem Schiffsverkehr nicht!

Montag, 24. August 2026

23.08.2026

Die Nacht war stürmisch und kurz vor sieben fängt es auch noch an zu regnen, also schnell runter von unserem Übernachtungshügel bevor es zu schlammig wird!
Es scheint ein wenig abzukühlen und so entscheiden wir uns doch noch ans Meer zu fahren. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt bei Ausgrabungen von Tropaeum und buchen uns ein Hotel in Constanta, es ist mit über 30 Grad doch heisser als erwartet! Sind ein wenig zu früh dran und machen einen Umweg zum aktuell schiffreien Donau-Schwarzmeer-Kanal.
Unser Hotel ist ideal gelegen, Kelly herzlichst willkommen, also ab ohne Hund in die überraschend leere Altstadt.

Sonntag, 23. August 2026

22.08.2026

Simon findet am Morgen unser Reifenproblem. Das linke Hinterrad ist auf mehreren cm bis auf das Gewebe aufgeschlitzt! An der nächsten Tankstelle wechselt er das Rad in der prallen Sonne, ein Kraftakt!
Danach geht es beschaulicher zu und her beim Besuch vom Kloster Mănăstirea Dealu und der Klosterinsel Snagov Monastery. Genug Kultur, möchten wieder in die Natur und fahren zu den Schlammvulkanen in Berca. Die blubbern in einem grossen Gebiet friedlich vor sich hin. Weiter oben im Gebiet finden wir einen Hügel auf den es unsere Luola hochschafft. Hier bleiben wir für die Nacht.

Samstag, 22. August 2026

21.08.2026

Rüsten uns wieder mit Lebensmitteln und Diesel aus und fahren in den Bucegi Nationalpark. Auf dem Weg dorthin stehen wir über eine Stunde im Stau und müssen feststellen, dass die Unwucht in einem Rad doch grösser ist als in den letzten Tagen angenommen. Das müssen wir dringend mal prüfen!
Zuerst unternehmen wir aber eine Wanderung im gut besuchten Nationalpark. Die Stellplatzsuche für den Abend gestaltet sich aks schwierig, aber das Glück ist wieder mal auf unserer Seite 😊

Freitag, 21. August 2026

20.08.2026

Heute Nacht haben wir ein Hotel in Brasov. Über das hübsche, hügelige Hinterland fahren wir erst zum Nationalpark Piatra. Der Hauptweg ist überfüllt mit Menschen, sobald wir diesen verlassen sind wir alleine, jedoch nimmt die Gefahr von Bärenbegegnungen zu! Versuchen so viel Lärm wie möglich zu machen.
Heil zurück am Auto statten wir gleich noch der Burg in Bran einen Besuch ab. Leider ist auch die gerade eingerüstet...
Brasov selber erkunden wir zusammen mit Kelly, danach lassen wir sie in unserem riesigen Zimmer und gehen Abendessen und schauen dem bunten Treiben in der Stadt zu.

Donnerstag, 20. August 2026

19.08.2026

Am Morgen regnet es das erste mal ganz leicht, was uns nicht davon abhält die 1480 Stufen zur Ruine Poenari hinaufzusteigen wo wir auf Vlad treffen...
Der Aufstieg erinnert uns irgendwie an Jurassic Parc, doppelte Elektrozäune und laute Musik. Soll das nun die Touristen von den Bären schützen oder umgekehrt?
Nach so viel Dracula möchten wir das Kloster und die Kirche in Argisch besichtigen, werden aber zurzeit alle restauriert. Wenigstens in die Kirche können wir kurz hineinschauen.
Mittags finden wir einen kleinen Bach an dem wir für die Nacht bleiben werden.

Dienstag, 18. August 2026

18.08.2026

Fahren noch mal auf den Pass der Transvogata um eine kleine Wanderung zu unternehmen. Dieses mal stecken wir nicht im Verkehrsstau sondern in einer Schafherde fest. Wieder eine Chance den Hütehunden bei ihrer Arbeit zuzusehen!
Die Wanderung selber bringt uns eine phantastische Sicht auf die Karpaten und danach ein Mittagessen an einem Verkaufsstand.
Bei der Suche nach einem Übernachtungsplatz erblicken wir den zweiten Bären!