Sonntag, 30. Juni 2019

30.06.2019

Der Morgen begrüsst uns mit einem kleinen Schneegestöber. Von dem lassen wir uns nicht aufhalten und essen das Frühstück im Auto.
Am Myvatn decken wir uns für die letzten Tage mit Essen und Diesel ein und fahren noch einmal ins Hochland. Morgen wollen wir versuchen auf den Herdubraid zu gelangen. Campieren ganz in der Nähe auf einem Zeltplatz unterhalb der Askia. Stellenweise liegt Schnee und es schneit auch noch teilweise. 





Samstag, 29. Juni 2019

29.06.2019

Früh am Morgen gönnen wir uns ein Bad im Hotpot.
Danach testen wir diverse Strecken aus die zum Teil um diese Jahreszeit noch nicht passierbar sind, zum Teil aber auch wunderschön durch pechschwarze Ebenen führen.  Kurz vor Ende der Sprengisandur suchen wir uns ein Übernachtungsplatz. Das Wetter ist kalt und nass und so essen wir ausnahmsweise im Auto zu Abend. 

Freitag, 28. Juni 2019

28.06.2019

Die Nacht durch hat es geregnet.  Pünktlich am Morgen hört der Regen aber auf und wir starten zu unseren Wanderung quer durch Landmannalaugar. Die wenigen anderen Wanderer die um diese Zeit schon unterwegs sind haben wir schnell überholt und so haben wir die schöne Aussicht alleine für uns.
Vor riesigen Schneefeldern dampfen heisse Quellen und egal wohin man blickt ist man beeindruckt von den Farben und Formen.
Auf dem Rückweg begegnen uns ganze Horden an Wanderern, je näher Landmannalaugar kommt umso mehr werden es. 




Donnerstag, 27. Juni 2019

27.06.2019

Das Wetter scheint besser zu werden und so fahren wir in Richtung Hekla mit der Absicht diesen noch immer aktiven Vulkan zu erklimmen. Warnschilder am Strassenrand machen uns zusätzlich darauf aufmerksam, dass Hekla aktiv ist und seit Jahren eigentlich überfällig mit einem Ausbruch. Immerhin wird allen eingeschalteten Mobiltelefonen eine Warn-SMS verschickt und man hat dann 30-60 Minuten Zeit die Region zu verlassen. Wir rechnen nach und kommen auf ca. 1.5 Stunden Laufzeit auf den Gipfel :-? Ob das gut kommt?
Natürlich wagen wir es trotzdem und hoffen immer darauf dass wir nicht gleichzeitig eine SMS erhalten. Auf der Hekla herrscht dichter Nebel. Hinter einer Gasmessstation suchen wir Schutz und warten auf schöneres Wetter. Ab und zu können wir einen Blick ins Tal erhaschen. Wirklich schön wird es aber nicht und so gehen wir wieder zu unserem Auto.
Auf kleinen Wegen fahren wir nach Landmannalaugar wo wir auf den für unsere Verhältnisse grossen Zeltplatz die Nacht verbringen werden. 




Mittwoch, 26. Juni 2019

26.06.2019

Den regnerischen Tag verbringen wir in Reykjavik. Auf dem Programm stehen diverse Kirchen und dss naturhistorische Museum.
Auch essenstechnisch lassen wir uns inspirieren und testen Lammeintopf serviert in einem Brotlaib an einem Strassenimbiss.



Dienstag, 25. Juni 2019

25.06.2019

Im Gebiet Kerlingarfjöll brechen wir zu einer Wanderung zu den Thermalquellen auf. Das Wetter spielt nicht ganz so mit und so haben wir Mühe auf dem Weg zu bleiben.  Einerseits ziehen immer wieder Wolken über die Bergkämme und anderseits windet es so stark, dass wir es kaum schaffen auf dem Wanderweg zu bleiben.
Im Thermalgebiet angekommen,  lichten sich zum Teil die Wolken und wir können einen Blick auf dieses Naturwunder erhaschen.  Überall zischt und brodelt es, die Luft riecht nach Schwefel...  Plötzlich stehen drei in weiss gekleidete Personen vor uns die mit Luftsäcken hantieren! Ausserirdische? Irgendwelche chemische Messungen? Nein, einfach nur ein Fotoshooting von irgendwelchen jungen isländischen Künstlern :-))
Auf dem Rückweg fängt es auch noch leicht zu regnen an. So entschliessen wir uns, dreckig bis zu den Knien und einseitig durchnässt,  ein Hotel in Reykjavik zu nehmen und es uns mal so richtig gut gehen zu lassen.





Montag, 24. Juni 2019

24.06.2019

Nach einem Grosseinkauf in Hvammstangi geht es endlich ins Hochland.  Auf dieser Seite der Insel sollten alle Strassen gemäss Strassenzustandsbericht offen sein. Natürlich nehmen wir auch hier die kleinstmöglichen Strassen die wir auf den Karten finden.  Mit durchschnittlich 15 km/h kämpfen wir uns kilometerweit durch das verlassene Hochland. Nicht einmal Schafe oder Vögel gibt es hier...
Als wir wieder auf eine grössere Strasse treffen,  sehen wir im Rückspiegel,  dass die Strasse von der wir gerade kommen als unpassierbar gilt!?
An einem kleinen Fluss finden wir einen schönen Platz an dem wir die Nacht verbringen.