Donnerstag, 26. August 2021

26.08.2021

Der letzte Tag unserer Wanderferien führt uns nach Kandersteg.
Kurz vor dem Oeschinensee treffen wir eine Wanderin die mit zwei Ziegen, die Gepäck tragen,  und drei Hunden zu ihren Weinbergen unterwegs ist. Echt cool!
In Kandersteg müssen wir wieder einmal feststellen wie teuer die öffentlichen Verkehrsmittel sind. Für den Preis hätten wir zwei mal in einem Hotel übernachten können! Unendlich scheinende Stunden später kommen wir wieder zu Hause an.

25.08.2021

Blauer Himmel und angenehme Temperaturen erwarten uns.
An einer Herde Steinböcke vorbei bringen wir die ersten Höhenmeter hinter uns. Auf dem Pass angekommen treffen wir einige Weitwanderer die auf der Via Alpina unterwegs sind. Wir verlassen diese Wanderautobahn wieder,  werden die Wanderer aber später wieder treffen. 
Ursprünglich wollten wir in der Nähe des Gamchigletschers übernachten. Es ist jedoch noch früh und so erklimmen wir auch noch den Hohtürli, wo wir die Weitwanderer wieder treffen. Der Weg hoch ist ganz schön steil. Kelly ermuntert und erheitert mit ihren Packtaschen einige Wanderer! In der Blüemlisalphütte gönnen wir uns einen Saft.
Unseren letzten Zeltplatz dieser Ferien wählen wir mit Sicht auf den Blüemlisalpgletscher aus.

Dienstag, 24. August 2021

24.08.2021

Am Morgen sehen wir dank dem wunderbaren Wetter bereits unsere beiden Gipfel die wir heute erklimmen möchten: Birg und Schilthorn.
Den Birg können wir beinahe ohne Touristen bei heisser Schokolade und Schwarzwälderkuchen geniessen. Den Weg auf das Schilthorn haben wir auch noch für uns. Über steile und schmale Wege nähern wir uns den 2969m und leider auch den Massen an Touristen. Wir schleichen uns in Manier "im Geheimdienst Ihrer Majestät" durch den Troubel um wieder auf kleinen Pfaden den Berg zu verlassen. 
Umringt von Kühen, aber auf einem sicheren Plateau, stellen wir wieder einmal im Nebel der wieder aufgezogen ist unser Zelt auf.

Montag, 23. August 2021

23.08.2021

Den ersten Teil unserer heutigen Etappe legen wir wieder mit der Bahn zurück. Das Wetter scheint stabil zu bleiben und mit knapp 20°C ideal zum Wandern. 
Auf kleineren Wegen machen wir uns auf zum Bietenhorn. Der Weg ist teilweise ganz schön steil und voller Geröll. Den Endspurt auf den Gipfel, ohne Gepäck, gewinnt Kelly. Leider ist alles grau und wir können nur erahnen wie die Aussicht wäre...
Kurz bevor die Sonne untergeht zeigen sich die Berge dann doch noch!

Sonntag, 22. August 2021

22.08.2021

Im Nieselregen packen wir unsere Sachen zusammen. Zum guten Glück ist die heutige Etappe nicht allzu lang!
Anscheinend sind wir, oder besser Kelly,  bekannt wie bunte Hunde. Von Wanderern werden wir mit "ah schau dass ist der Hund mit Gepäck" begrüsst...
Durch Wengen wandern wir nach Lauterbrunnen wo wir wieder ein Hotel beziehen. 

21.08.2021

Unser Zeltplatz war so nah an der Bahnstation Eigergletscher dass wir die Ersten an der Station sind. Netterweise dürfen wir wegen Kelly hinter der Abschrankung warten bis der nächste Zug fährt. 
Oben auf dem Jungfraujoch angekommen, erwartet uns herrliches Wetter! Wir teilen uns auf, jeweils einer wartet mit Kelly im Schnee und der Andere stürzt sich ins Getümmel. Obwohl alles sehr imposant und beeindruckend ist, sind wir froh das Plateau wieder zu verlassen. 
In der kleinen Scheidegg der nächste Schock an Menschenmengen! Wir sind wohl direkt in ein Mountainbike-Rennen geraten! Schnell ergreifen wir die Flucht auf das Lauberhorn um am späteren Nachmittag in der Nähe von der kleinen Scheidegg einen Zeltplatz mit Brunnen zu beziehen um ein winziges Loch in unserer Luftmatratze zu finden und zu reparieren. 

20.08.2021

Gut gestärkt machen wir uns auf zum Ticketverkauf der Jungfrauchjochbahn. Dort verwirren wir die arme Verkäuferin total da wir ein Ticket für morgen ab Eigergletschter zum Jungfraujoch möchten mit einer Ermässigung die ab Grindelwald zählt. Schlussendlich kommt es am günstigsten wenn wir das Ticket von Grindelwald aus lösen aber erst im Eigergletscher zusteigen... Da soll mal jemand den Überblick behalten!
Wir machen uns danach zu Fuss auf in Richtung Eigergletscher. Die ersten Kilometer können wir den Menschenmassen ausweichen indem wir einen etwas anderen Weg als den Eiger Trail nehmen. Obwohl der Weg explizit nicht für Hunde geeignet ist, schafft es Kelly problemlos.