Dienstag, 25. Juni 2019

25.06.2019

Im Gebiet Kerlingarfjöll brechen wir zu einer Wanderung zu den Thermalquellen auf. Das Wetter spielt nicht ganz so mit und so haben wir Mühe auf dem Weg zu bleiben.  Einerseits ziehen immer wieder Wolken über die Bergkämme und anderseits windet es so stark, dass wir es kaum schaffen auf dem Wanderweg zu bleiben.
Im Thermalgebiet angekommen,  lichten sich zum Teil die Wolken und wir können einen Blick auf dieses Naturwunder erhaschen.  Überall zischt und brodelt es, die Luft riecht nach Schwefel...  Plötzlich stehen drei in weiss gekleidete Personen vor uns die mit Luftsäcken hantieren! Ausserirdische? Irgendwelche chemische Messungen? Nein, einfach nur ein Fotoshooting von irgendwelchen jungen isländischen Künstlern :-))
Auf dem Rückweg fängt es auch noch leicht zu regnen an. So entschliessen wir uns, dreckig bis zu den Knien und einseitig durchnässt,  ein Hotel in Reykjavik zu nehmen und es uns mal so richtig gut gehen zu lassen.





Montag, 24. Juni 2019

24.06.2019

Nach einem Grosseinkauf in Hvammstangi geht es endlich ins Hochland.  Auf dieser Seite der Insel sollten alle Strassen gemäss Strassenzustandsbericht offen sein. Natürlich nehmen wir auch hier die kleinstmöglichen Strassen die wir auf den Karten finden.  Mit durchschnittlich 15 km/h kämpfen wir uns kilometerweit durch das verlassene Hochland. Nicht einmal Schafe oder Vögel gibt es hier...
Als wir wieder auf eine grössere Strasse treffen,  sehen wir im Rückspiegel,  dass die Strasse von der wir gerade kommen als unpassierbar gilt!?
An einem kleinen Fluss finden wir einen schönen Platz an dem wir die Nacht verbringen.


Sonntag, 23. Juni 2019

23.06.2019

In der Nacht werden wir von einer Herde Islandpferde heimgesucht die neugierig unser Auto erkunden.
Am Morgen regnet es leicht und die Pferde sind noch in der Nähe. Als sie aber merken dass Menschen in dem komischen Ding stecken, machen sie sich schnell auf in die Berge. Direkt nach dem Frühstück "erklimmen" wir einen 300 Meter hohen Berg der sogar ein Gipfelbuch hat!
Dann geht es weiter Richtung Norden zum Drangajökull zu dem wir eine Weile hinlaufen müssen.  Leider können wir hier die Nacht nicht verbringen da alles unter Naturschutz steht. Wenige Kilometer weiter östlich finden wir aber ein genauso schönes Plätzchen wo strassenbedingt vermutlich niemand aufkreuzen wird.



Samstag, 22. Juni 2019

22.06.2019

Heute haben wir nichts spezielles geplant ausser tanken,  einkaufen und in Richtung Norden zu fahren.
Sind froh als wir im Lebensmittelladen schwedisches Knäckebrot finden, da es sonst meistens nur Toastbrot gibt...
Auch diesesmal finden wir eine kleine Spezialstrasse die uns vermeintlich weit weg von den Touristenströmen bringt. Nur haben wir anscheinend übersehen,  dass das die must have Strasse für Offroader ist. Erst wollten wir an der Strasse die Nacht verbringen, aber die "vielen" Autos und der böige Wind bewegen uns weiter ins Tal zu fahren und uns dort einen Stellplatz zu suchen.


Freitag, 21. Juni 2019

21.06.2019

Am Morgen ist wieder herrlicher Sonnenschein und der Strand verlockt zu einem Trailrun. Eilig haben wir es sowieso nicht und so nutzen wir anschliessend das Angebot von einer warmen Gratisdusche auf dem Zeltplatz.
Auf der anderen Seite dieser Halbinsel können wir viele Puffins, Möwen und weitere Vögel hautnah beobachten.
Anschliessend fahren wir wieder zurück auf die andere Seite um eine kleine Wanderung mit geplanter Übernachtung an einem Wasserfall zu starten.  Der Weg ist zwar durch den Sand ziemlich anstrengend, der Übernachtungsplatz dafür umso exklusiver. Verbringen so unseren Mittsommer in Island direkt am Strand bei einem Lagerfeuer aus Schwemmholz.







Donnerstag, 20. Juni 2019

20.06.2019

Heute stehen wir spät auf und fahren über kleine Servicestrassen über die Bergketten. So vermeiden wir auch heute dass wir allzuvielen Touristen begegnen.
Am Rande der Bucht Bæjarvadall finden wir einen kleinen, urchigen Campingplatz auf dem wir die Nacht verbringen werden.

Mittwoch, 19. Juni 2019

19.06.2019

Der Morgen begrüsst uns mit herrlichem Sonnenschein,  was uns zu einem kleinen Lauf entlang der Küste veranlässt.
Danach fahren wir auf möglichst kleinen Nebenstrassen der Küste nach und machen die eine oder andere kleine Wanderung. Der Vorteil der kleinen Nebenstrassen ist nicht nur dass sie viel mehr Spass machen, sondern dass wir auch gleich noch einen Polarfuchs mitten auf der Strasse sehen! Als Nachtlager dient uns heute eine Ausweichstelle an einer Bergstrecke. Super Aussicht und nur ein Auto das vorbeifährt...