Dienstag, 12. September 2017

12.09.2017

Nach wenigen Kilometern kommt eine erholsame Asphaltstrasse, die uns zum Rand des Khangai-Nationalpark führt. Nachdem wir in Khatgal geräucherten Fisch gekauft haben, folgen wir der Strasse, ein Weg der anscheinend nur aus Schlaglöchern besteht, entlang des Lake Khuvsgul. Da das Wetter zu halten scheint, kämpfen wir uns mit unseren Autos auf einen 2400 Meter hohen Berg um die Aussicht bis nach Russland zu geniessen.  Die Wanderer schauen uns etwas komisch an,  als wir ihnen mit unseren Fahrzeugen entgegenkommen ;-)
Nachdem wir einen Stein auf ein Ovoo gelegt und den Ovoo drei mal zu Fuss umrundet haben, wagen wir uns wieder an den "Abstieg". Da am See genügend Holz liegt, sparen wir nicht am abendlichen Feuer.









Montag, 11. September 2017

11.09.2017

Am Morgen lassen wir uns Zeit und braten Rührei mit Käse. Die mongolischen Kinder kommen noch einmal vorbei und schauen uns eine Weile zu.
Wir folgen weiter dem Fluss und schauen uns eine alte Holzbrücke an, die bis vor kurzem noch in Betrieb war. Zum guten Glück gibt es jetzt daneben eine neue Betonbrücke.
In Mörön tanken wir wieder auf und kaufen frisches Brot. Einige Kilometer ausserhalb sind kaum mehr Leute und wir bleiben über Nacht dort. 







Sonntag, 10. September 2017

10.09.2017

Durch Lavafelder und über eine abenteuerliche Holzbrücke fahren wir langsam nach Tsetserleg wo Bernd das Differenzialgetriebe seines Toyotas reparieren lässt. Am Toin gol, einem schönen Flüsschen mit alten Bäumen, schlagen wir unser Nachtlager auf. Unsere Kollegen aus Österreich campieren weiter unten,  da sie später abgefahren sind.
Es geht nicht lange, und wir erhalten Besuch von unseren Nachbarn.  Ein Mongole mit drei Kindern kommt uns auf dem Motorrad besuchen. Er ist sehr interessiert an unseren "Jurten".








Samstag, 9. September 2017

09.09.2017

Wir folgen weiter dem Orkhon bis zum alten Versammlungsplatz der Mongolen, auf dem sie unter Chingis Khan die Angriffstaktik auf Europa besprochen haben.  Auch wir müssen uns langsam überlegen wie wir nach Europa gelangen...
Auf dem Weg zu den Orkhon-Wasserfällen ziehen wir einen PW einer mongolischen Familie aus dem Bach. Keine Ahnung wie die mit dem Auto so weit gekommen sind und wo die hinwollen!?
Am Abend grillieren wir direkt am Fluss und sammeln Holz für die nächste Tage, da es langsam kalt wird.  Die Mongolen brechen bereits ihre Sommerquartiere ab und bringen ihre Jurten ins Winterquartier.









Freitag, 8. September 2017

08.09.2017

Verlassen wieder die Grossstadt und fahren nach Karakorum,  dem ehemaligen Herrscherzentrum der Mongolei. Eine imposante Anlage, die leider durch die Chinesen zerstört wurde. Heute sieht man nur noch einen kleinen Teil des ursprünglichen Glanzes...
Bernd repariert in der Zwischenzeit das Differenzialgetriebe seines Toyotas.
Entlang des Orkhon geht es weiter bis zu einem kleinen Plateau, auf dem wir unter einem Regenbogen übernachten. 









Donnerstag, 7. September 2017

07.09.2017

Den heutigen Tag verbringen wir in Ulaanbaatar mit Einkaufen, Auto waschen und über den Mongolenmarkt schlendern. Unser Auto erkennen wir nach der Wäsche kaum wieder...
Das Abendessen beim Inder ist wieder so reichhaltig, dass wir uns für den morgigen Mittag gleich eindecken können, denn dann gehts wieder ab in die mongolische Wildnis. Bis Barnaul in zwei Wochen wird es wohl kein Internet mehr geben.



Mittwoch, 6. September 2017

06.09.2017

Heute ist Stadtbesichtigung angesagt. Am beeindruckensten ist wohl das Kloster des Choijin Lama, eine kleine Klosteranlage in Mitten der turbulenten Grossstadt in der viele Statuen und sonstige Gegenstände ausgestellt sind. Der krasse Unterschied zwischen alter Tradition und moderner Stadt macht Ulaanbaatar aus und ist faszinierend.